Psychologische Beratungsstellen für Eltern, Kinder und Jugendliche im zfb
Seit Jahrzehnten gibt es in Iserlohn, Hemer und Menden Erziehungsberatungsstellen, geschaffen aus dem politischen Willen heraus, Eltern, Familien und Kindern in schwierigen Lebenslagen Rat und Hilfe anzubieten.
Aus diesen Anfängen entwickelte sich das heutige vielfältige Beratungsangebot im zfb. In all diesen Jahren haben sich zwar Moden, Erziehungsstile, Freizeitangebote sehr verändert, aber immer wieder oder gerade deshalb finden sich Familien und Einzelpersonen in Situationen, in denen sie Rat und Hilfe suchen.
Bei welchen Problemen kann man zum Beispiel kommen?
- Im Kindergartenalter können dies Fragen nach dem Entwicklungsstand, Probleme mit den Geschwistern oder anderen Kindern, Ängste, Schüchternheit, Aggressivität, Konzentrationsprobleme, trotziges Verhalten sein.
- Mit Beginn des Schulalters stellt sich anfangs manchmal die Frage: Ist mein Kind schulreif oder sind noch zusätzliche Hilfen nötig?
- Später dann lassen Verhaltens- und Leistungsprobleme Eltern nach Hilfe suchen.
- Machtkämpfe um Hausaufgaben, Schwierigkeiten beim Erlernen von Lesen und Rechtschreibung oder beim Umgang mit Zahlen können Eltern und Kinder zur Verzweiflung bringen.
Pubertät ist, wenn die Eltern schwierig werden!
- Mit der Pubertät treten häufig neben die schulischen Probleme heftige familiäre Aus-einandersetzungen, bei denen die neutrale Sicht eines Profis geeignet ist, die Wogen zu glätten. Aber auch ganz persönliche Probleme von Eltern wirken sich unter Umständen so stark auf die Kinder aus, dass sie besprochen und gelöst werden müssen.
- Oftmals ist es aber einfach der Wunsch nach Orientierung im Umgang mit den Kindern, der Eltern den Kontakt zu Experten suchen lässt.
- Jugendliche ab 14 Jahren und junge Erwachsene bis zum Alter von 27 Jahren können in Krisen eigenständig Hilfen in Anspruch nehmen.
Wie wird geholfen?
Je nach Problemlage können einzelne Beratungsgespräche, heilpädagogische und/ oder psychomotorische Förderung, Kinderspieltherapie, Konzentrations- oder Entspannungsübungen erforderlich sein. Bei vielen Lern- und Leistungsstörungen ist eine langfristige Übungsbehandlung notwendig. Emotionale und Verhaltensprobleme müssen oft psychotherapeutisch behandelt werden.
Das fachliche Angebot der Erziehungsberatungsstellen ersehen Sie aus dem folgenden Schaubild:

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